Neue Laserbehandlung gegen Grünen Star
Wir haben zur Behandlung des Grünen Stars einen neuen Laser angeschafft um damit eine selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) durchführen zu können.


Die Selektive Lasertrabekuloplastik ist eine neue Lasertechnik zur Behandlung des Glaukoms (Grüner Star). Mit dem SLT-Laser ist eine wesentlich schonendere Behandlung möglich als mit bisherigen Laserverfahren. Durch eine Laserbehandlung im Kammerwinkel des Auges wird der Augeninnendruck über einen verbesserten Abfluss der Augenflüssigkeit herabgesetzt.


Die SLT-Behandlung ist schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und verursacht keine Nebenwirkungen. Bei ca. 80 % der behandelten Patienten vermindert sie den Augeninnendruck erfolgreich. Falls nötig, kann die Behandlung auch wiederholt werden.

Bei der SLT ist die Besonderheit, dass die Laserenergie nur selektiv auf die Pigmentzellen im Kammerwinkel wirkt. Dabei kommt es über einen regenerativen, körpereigenen Prozess zur Erneuerung und Umstrukturierung dieser Zellen im Kammerwinkel, die in der Folge zu einer Abflusserleichterung des Kammerwassers führen. Dadurch nimmt dann der Augeninnendruck ab.


Dadurch, dass diese Behandlung einen natürlichen Umstrukturierungsprozess anregt, ist es möglich, die Behandlung – wenn nötig – mehrfach zu wiederholen, ohne dass es zu einer Schädigung des Kammerwinkels kommt.


Die SLT kann, auf Anraten des Arztes, eingesetzt werden

·        bei sog. Offenwinkelglaukom

·        bei Unverträglichkeit auf Glaukomtropfen

·        falls Sie Glaukomtropfen anwenden und mit SLT kombinieren möchten

·        falls Sie Schwierigkeiten bei der Verabreichung von Glaukom Tropfen haben


Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt es noch ?

Das Offenwinkelglaukom wird meistens mit Glaukomtropfen behandelt, die ein- oder mehrmals am Tag angewendet werden müssen. Diese Behandlung erfolgt üblicherweise lebenslang und ist nicht immer frei von Nebenwirkungen.

Augendrucksenkende Laserbehandlungen neben der SLT sind die Argon-Laser-Trabekuloplastik und die Zyklophotokoagulation. Bei beiden Verfahren müssen Gewebeschäden in Kauf genommen werden.

Reichen die beschriebenen Möglichkeiten nicht aus, so ist eine Glaukomoperation erforderlich, bei der ein neuer Kammerwasserabfluss künstlich hergestellt wird.



Aktuelles vom 10.04.2012
Sehtest ersetzt nicht Untersuchung beim Augenarzt

Senden.  Hinter Sehverschlechterungen steckt oft mehr als der mangelhafte Ausgleich von Sehfehlern. Sehtests beim Optiker ersetzen deshalb keine Untersuchung beim Augenarzt, der auch Krankheiten erkennen kann.

Vor wenigen Monaten erst eine neue Brille bekommen und trotzdem werden die Schaufenster auf der anderen Straßenseite, das Fernsehprogramm oder die Kollegen am Tisch gegenüber schon wieder unscharf. Mit diesem Problem schlagen sich viele Brillenträger herum und gehen bei schwindendem Sehvermögen dann erneut zum Optiker, um einen Sehtest zu machen.

Eine neue Brille wird es schon richten. "Aber hinter einer Sehverschlechterung steckt oft deutlich mehr als der mangelhafte Ausgleich eines Sehfehlers", sagt der Sendener Augenarzt Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.


Optiker-Sehtest ist keine Arzt-Untersuchung

Ein Sehtest, wie ihn auch Optiker anbieten, sei nicht mit einer fachärztlichen Augenuntersuchung zu verwechseln, bei der nach einer eventuell bestehenden Krankheit geschaut werde, betont Eckert: "Ein Optiker kann mit einem Sehtest nur abklären, welche Brechkraft das Auge hat und ob für eine optimale Fern- oder Nahsicht eine Sehhilfe nötig ist."

Andere wichtige Faktoren blieben bei diesem Test außen vor. Es werde beispielsweise nicht geklärt, ob die Hornhaut gesund ist, ob es eventuell Probleme mit einer Linsentrübung gibt oder ob Sehnerv und Netzhaut in Ordnung sind. Das alles könne nur der Augenarzt und nicht der Optik

er beurteilen.


"Jede Sehminderung sollte deshalb zunächst beim Augenarzt abgeklärt werden", sagt Eckert. Denn Augenärzte seien heute nicht nur in der Lage, krankhafte Veränderungen am Auge sehr frühzeitig zu erkennen, sie könnten sie in den meisten Fällen auch erfolgreich behandeln. Und das sei entscheidend, weil viele Krankheiten letztendlich das Sehvermögen bedrohten und im schlimmsten Falle auch zu einer Erblindung führen könnten.


Bei Früherkennung gute Behandlungsmöglichkeiten

Zu den häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland zählen die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD), das Glaukom (Grüner Star) und die diabetische Retinopathie - also eine durch Zuckerkrankheit verursachte Schädigung der Netzhaut des Auges.

"Werden diese Erkrankungen früh genug erkannt, gibt es sehr gute Behandlungsmöglichkeiten", sagt Eckert und rät deswegen dazu, nicht nur zum Optiker zu gehen, wenn die Welt wieder unscharf wird. Die Möglichkeiten der Früherkennung könne der Patient nur nutzen, wenn eine eventuelle Krankheit beim Augenarzt auch festgestellt werde. (dapd)


Quelle: Der Westen, 21.03.12


Aktuelles vom 27.03.2012
Wir bilden uns für Sie fort!
Am Dienstag, den 20.03.2012, beginnt in Düsseldorf die Augenärztliche Akademie Deutschlands. Es ist die führende Tagung für Fort- und Weiterbildung im deutschsprachigen Raum und das Haupthema lautet diesmal "Augenheilkunde interdisziplinär". Die Fortbildung dauert bis zum 24.03.2012

Am Dienstag findet von 14.00 - 20.00h noch eine Sprechstunde statt, dann wird die Praxis aber geschlossen sein, da wir alle unserer Fortbildungspflicht nachkommen. Vertretung für unser Praxis übernehmen die ortsansässigen Augenärzte.

Den Notfalldienst entnehmen Sie bitte dem Notfalldienstkalender auf dieser Webseite.

Am Montag, 26.03., sind wir ab 08.00h wie gewohnt wieder für Sie da.

Aktuelles vom 19.03.2012
Für Kinder sind größere Schwimmbrillen angenehmer

Ruppichteroth (dapd). Viele Kinder lieben nicht nur das Tauchen im Schwimmbad, sondern auch die dazugehörige Schwimmbrille. Doch welches Modell ist sinnvoll für Kinderaugen? Nachdem die deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) 2005 von der Benutzung von Schwimmbrillen bei Tauchtiefen über 60 Zentimeter abgeraten hatte, musste selbst das beliebte Schwimmabzeichen "Seepferdchen" eine Zeit lang ausgesetzt werden.


"Man befürchtete damals, dass Schwimmbrillen ein sogenanntes Baro-Trauma, also eine Störung des Auges durch Unterdruck, verursachen können", erklärt Dieter Schnell, Leiter des Ressorts Sportophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Schnell und sein Team forschten nach und konnten in verschiedenen Tests und Untersuchungen nachweisen, dass von Schwimmbrillen keine gesundheitliche Gefahr ausgeht.


"Aufgrund unserer Ergebnisse wurde das Tauchverbot der DLRG wieder aufgehoben", sagt der Augenarzt aus dem nordrhein-westfälischen Ruppichteroth. Allerdings bestätigt er, dass nicht jede Brille angenehm zu tragen ist: "Besonders die kleinen Schwimmbrillen, wie zum Beispiel Sportler sie tragen, können auf die Augenlider drücken." Schnell empfiehlt Eltern daher, beim Kauf einer Schwimmbrille auf angenehmen Tragekomfort beim Kind zu achten: "Hier eignen sich besonders größere Brillen, die sich auf den knöchernen Augenrand abstützen."

 
Aktuelles vom 16.03.2012
Sehnerven-Check zur Weltglaukomwoche

DÜSSELDORF (eb). Zur Weltglaukomwoche, die noch bis 17. März 2012 dauert, rät der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) allen Menschen ab 40 Jahren, regelmäßig zur Früherkennung zu gehen.


Ab diesem Alter steigt das Risiko. Wesentlich sei der Sehnerven-Check, so Professor Franz Grehn aus Würzburg, Präsident der World Glaucoma Association, in einer BVA-Mitteilung.


Als zweites Element komme die Messung des Augeninnendrucks hinzu, denn er ist ein wichtiger Risikofaktor für ein Glaukom.

www.augeninfo.de
Aktuelles vom 12.03.2012
Glaukomvorsorge nicht sinnvoll?
Inzwischen werden vielen Versicherten von ihrem Arzt eine so genannte "Individuelle Gesundheitsleistung" (IGeL) angeboten. Damit der Patient nicht die Orientierung verliert, hat der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen jetzt ein Internetportal entwickelt.

...

Die Bewertung "positiv" wird kein einziges Mal vergeben. Das ruft natürlich auch einen Teil der Ärzteschaft auf den Plan, die die Leistungen ja ihren Patienten anbieten. Der Berufsverband der Augenärzte zum Beispiel protestiert, dass die Augeninnendruckmessung zur Glaukom-Früherkennung als "tendenziell negativ" bewertet wird. Das heißt, dass der Schaden der IGeL geringfügig schwerer wiegt als ihr Nutzen. Das ist eine verzerrte Wertung, findet auch Ludger Wollring, niedergelassener Augenarzt in Essen:

"Wir fanden die Formulierung unglücklich. Richtig ist ja, wenn man es wörtlich nimmt, dass Augeninnendruckmessen alleine reicht nicht, aber es wurde nicht darauf hingewiesen, dass eine Glaukomvorsorge eben aus zwei Dingen besteht. Und zwar der Messung des Augeninnendrucks und der Beurteilung des Sehnervens, also der Papille."

Und nur in dieser Kombination würden Augenärzte diese IGeL-Leistung anbieten und auch durchführen, betont Ludger Wollring. Wie viele seiner Kollegen, vermutet er, dass die gesetzlichen Krankenkassen, die die neue Internetplattform finanzieren, eigene Interessen verfolgen.

"Da muss man sagen, dass dahinter ja auch immer etwas die politische Tendenz steht zu sagen, alles was wir, die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen, ist das was notwendig ist, und alles, was wir nicht bezahlen, ist auch gar nicht notwendig."

Tatsächlich befürchtet auch Ralf Kern von der Patientenvereinigung Fusion, dass es beim IGeL-Monitor trotz aller Transparenz und Information nicht nur um das Wohl der Patienten geht.

"Wie haben hier die Sicht der GKV und des Medizinischen Dienstes, die natürlich so viel wie möglich sparen wollen. Aber es ist keine Sicht des Patienten dabei. Es ist für mich auf eine Art ein Feigenblatt."

So bliebe leider der fahle Beigeschmack, sagt er, dass eine schlechte Bewertung der IGeL-Leistungen auch eine Rechtfertigung dafür sei, dass die gesetzlichen Kassen die Diagnosemethode oder Therapie nicht bezahlen.

Quelle: Deutschlandradio Kultur 01.03.12
Aktuelles vom 08.03.2012
Kontaktformulare funktionieren wieder!
Durch einen Konfigurationsfehler haben die Kontaktformulare (Termine, Rezeptbestellung) unserer Webseite nicht funktioniert. Der Fehler wurde behoben.

Sollten Sie uns in der letzten Zeit über die Formulare eine Anfrage geschickt haben, bitte wir um Entschuldigung, daß wir nicht reagiert haben.


Das Team der Augenarztpraxis
Johannes Rieks - Arno Wirdemann
Aktuelles vom 19.02.2012
Warum wir uns die Augen reiben
(Düsseldorf) - "Elf Feinde hat das Auge: zehn Finger und ein Tuch", behauptet ein Bonmot unter Augenärzten. Denn wenn man sich die Augen reibt und die Finger dabei die Augenoberfläche berühren, können Keime ins Auge gelangen. Doch weshalb reiben wir uns überhaupt die Augen?

Oft passiert es, wenn wir müde sind: Wir reiben uns die Augen. Prof. Dr. med. Gerd Geerling vom Ressort "Trockenes Auge" im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands erläutert: "Wenn wir müde sind, gehen viele Aktivitäten des Körpers zurück. Auch die Tränendrüse produziert dann weniger Flüssigkeit. Die Folge ist, dass der schützende Tränenfilm auf der Hornhaut zu dünn wird und aufreißt. Und wenn die Augen trocken werden, fangen sie an zu jucken." Das Augenreiben bringt aber keine wirkliche Besserung - gegen Müdigkeit hilft nur der Schlaf, trockenen Augen kann dagegen ein Spaziergang an der frischen Luft Linderung bringen.


Trockene Luft und Computerarbeit

"Müde Augen" können auch die Folge einer Blickmonotonie sein, wie sie bei konzentrierter Arbeit am Computer, beim Fernsehen oder beim Autofahren auftritt. "Wer beständig auf den Bildschirm schaut, dessen Lidschlagfrequenz sinkt. Und auch dann steigt die Gefahr, dass die Augenoberfläche austrocknet", ergänzt Prof. Geerling. Trockene Luft etwa in geheizten Räumen kann die Beschwerden noch zusätzlich verstärken. Sich beständig die Augen zu reiben, ist keine Lösung für trockene Augen - im Gegenteil: Geraten dabei Keime ins Auge kann sich die ohnehin schon gereizte Augenoberfläche erst recht entzünden.


Ersatz für fehlende Tränen

Mit künstlicher Tränenflüssigkeit lassen sich die Beschwerden in den meisten Fällen gut beheben. Dabei ist es sinnvoll, das "Trockene Auge" zunächst vom Augenarzt abklären zu lassen. Er kann feststellen, ob das Problem auf zu geringe Tränenproduktion zurückgeht oder ob die Tränenflüssigkeit möglicherweise aufgrund einer Störung der Zusammensetzung des Tränenfilms zu schnell verdunstet. Die augenmedizinische Forschung hat in jüngster Zeit viel über die komplexe Struktur des Tränenfilms erfahren und es gibt unterschiedliche Präparate und Strategien um die verschiedenen Formen des Trockenen Auges in den Griff zu bekommen.

(BVA)
Aktuelles vom 17.01.2012
Vorsogeuntersuchung sinnvoll

Zu Vorsorgeuntersuchungen und zum Lasern gibt der Augenarzt und Sprecher des Berufsverbandes der Augenärzte, Georg Eckert, Auskunft.


Hamburger Abendblatt:

Welche der angebotenen kostenpflichtigen Leistungen meines Augenarztes sind sinnvoll?

Georg Eckert:

Die gesetzlichen Kassen dürfen keine einzige Vorsorgeleistung im Bereich der Augenheilkunde bezahlen, weder bei Kindern noch bei Erwachsenen zur Früherkennung des grünen Stares. Diese Vorsorgeleistungen sind jedoch extrem sinnvoll, weil damit Blindheit und Sehschwäche zuverlässig vermieden werden können.


Welche Vorsorgeuntersuchungen sollten Erwachsene unbedingt machen lassen?

Eckert:

Zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr empfehlen wir unbedingt eine Untersuchung auf Grünen Star (Glaukom), da der Betroffene im Normalfall nichts von der Krankheit merkt. Dabei wird der Druck gemessen und der Sehnerv untersucht. Der Grüne Star ist früh genug erkannt sehr gut behandelbar. Ich empfehle diesen Termin alle ein bis zwei Jahre. Die dritte wichtige Untersuchung ist die AMD, die Altersabhängige Makuladegeneration. Ab 70 Jahren ist sie die häufigste Ursache für Erblindung in Deutschland. Früh genug erkannt ist sie gut therapierbar.


Wann ist es sinnvoll, seine Augen lasern zu lassen?

Eckert:

Der Laser wird zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten bis zum Nachstar nach Staroperation bis zur Behandlung von Netzhautveränderungen bei Diabetes eingesetzt. Lasern ist eine gute Behandlungsmethode, die ausgesprochen komplikationsarm und beinahe schmerzfrei ist. Allerdings können wie bei jeder Operation Komplikationen wie Entzündungen auftreten, deshalb muss engmaschig kontrolliert und sorgfältig indiziert werden

Hamburger Abendblatt; 07.10.12
Aktuelles vom 08.01.2012
Braucht mein Kind eine Brille?
Braucht mein Kind eine Brille? / Schon Babys können auf eine Sehhilfe angewiesen sein

(Düsseldorf) - "Muss das wirklich sein?" Eine augenärztliche Brillenverordnung stößt bei den Eltern kleiner Kinder oft auf Skepsis. PD Dr. med. Dietlind Friedrich vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) hält dem entgegen: "Ja, oft muss es sein. Damit sich das Sehvermögen der Kinder gut entwickeln kann, sind Sehhilfen mitunter dringend nötig."

Wenn ein Kind fehlsichtig ist, verwenden Augenärzte besondere Sorgfalt auf die Bestimmung der Sehhilfe. "Das ist absolut notwendig", betont Dr. Friedrich, die Leiterin des Arbeitskreises Strabologie (das ist die Lehre von den Schielerkrankungen) im BVA. Denn jeder Sehfehler - ganz gleich ob es sich um eine Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit handelt - muss korrekt ausgeglichen werden, damit sich die Sehkraft gut und altersgemäß entwickeln kann, und damit das Gehirn lernt, die Bildinformationen beider Augen zu verarbeiten.

Ziel ist es, eine einseitige Sehschwäche zu vermeiden
Augenärzte hören oft von Eltern "Mein Kind sieht ohne Brille genauso gut." Doch dieser Eindruck täuscht: Medizinische Laien können die Wertigkeit des Sehens in der Regel nicht richtig einschätzen, denn subjektive Eindrücke sind hier nicht ausschlaggebend. Das Sehen mit beiden Augen verdeckt möglicherweise einen Sehfehler, der schon länger unbemerkt auf einem Auge besteht.

Mit einer Brillenverordnung für Kinder soll in den meisten Fällen eine Sehschwäche (Amblyopie) vermieden werden. Sie droht, wenn die Bildinformationen der beiden Augen aufgrund von Sehfehlern und/oder Schielen zu stark voneinander abweichen. Dann wird der Seheindruck des schwächeren Auges im Gehirn unterdrückt. In der frühen Kindheit (bis etwa zum Alter von vier Jahren), in der sich das Zusammenspiel zwischen Augen und Gehirn entwickelt, lässt sich diese Asymmetrie noch rückgängig machen. "Dieses Zeitfenster muss unbedingt genutzt werden", macht Dr. Friedrich klar. Deshalb können schon Babys auf eine Brille angewiesen sein.

Ein gewisser Aufwand kann schon damit verbunden sein, wenn ein Kind eine Brille bekommt: "Bei größeren Kindern müssen die Gläser manchmal in ihrer Stärke langsam aufgebaut werden", erläutert Dr. Friedrich. "Damit das Kind sich an die Korrektion gewöhnen kann, müssen die Gläser in seltenen Fällen zwei bis drei Mal im Abstand von einigen Wochen gewechselt werden." Die Brille ist für Kinder immer die Sehhilfe der ersten Wahl. Bei größeren Kindern können auch Kontaktlinsen eine Option sein. Dann ist es allerdings wichtig, dass die Kinder die für Kontaktlinsen unerlässlichen Hygieneregeln sorgfältig beachten.
Mit der richtigen Brille zum Erfolg in der Schule

Ein Sehfehler wie eine geringfügige Weitsichtigkeit, die im Alltag gar nicht auffällt, kann in der Schule, bei den Hausaufgaben und anderen Naharbeiten zu so genannten asthenopischen Beschwerden führen. Sie machen sich als Kopfschmerzen und Leseunlust bemerkbar und können auch zu Konzentrationsschwierigkeiten führen. In diesen Fällen kann die Sehhilfe den Kindern den Spaß am Lernen zurückgeben und so den Erfolg in der Schule sichern.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit
Oft hält die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern, Kindern und der Augenarztpraxis über mehrere Jahre an. Das Ziel ist ein voller Visus auf beiden Augen und ein möglichst gutes beidäugiges, also dreidimensionales Sehen. Eine einseitige Sehschwäche, die später einmal die Berufswahl einschränken könnte, soll verhindert werden. Zwei gesunde Augen ein Leben lang - das ist die Mühe in jungen Jahren allemal wert. (Berufsverband der Augenärzte)
Aktuelles vom 26.09.2011
Bei schlechterem Sehen Augenkrankheit möglich

Düsseldorf (dpa/tmn) - Verschlechtert sich die Sehkraft, ist das möglicherweise ein Anzeichen für eine ernste Augenerkrankung. Wer erste Symptome bemerkt, sollte zum Arzt gehen.


Veränderungen am Auge können auf Krankheiten wie die Altersabhängige Makuladegeneration, Grüner Star oder die diabetische Retinopathie beruhen, erläutert Berufsverband der Augenärzte Deutschlands in Düsseldorf. Diese können die Sehkraft mindern und in fortgeschrittenem Stadium zu Blindheit führen. Werden sie beizeiten erkannt, lassen sie sich meist gut behandelt.


Daher ist es bei einer sich verschlechternden Sehkraft nicht immer nur mit neuen Brillengläsern getan. Denn der Sehtest beim Optiker gibt nach Angaben der Augenärzte keinen Aufschluss darüber, ob das Auge gesund ist. Er diene nur dazu, die richtige Sehhilfe auszuwählen. Nur eine fachärztliche Untersuchung könne klären, ob die Hornhaut, Sehnerv und Netzhaut in Ordnung sind und die Linse ungetrübt ist.

Quelle: n-tv.de / dpa

Aktuelles vom 06.09.2011
Größte augenärztliche Fortbildung in Düsseldorf

"Differenzialdiagnostische Entscheidungswege in der Augenheilkunde"


so lautete das Haupthema der Augenärztlichen Akademie Deutschlands (AAD), die gerade wieder in Düsseldorf abgelaufen ist. Auch von unserer Praxis waren Ärzte und Mitarbeitern unter den zahlreichen Teilnehmern. Herr Rieks und Herr Wirdemann waren wieder eingeladen worden, um Fortbildungsveranstaltungen zu leiten.

"Die AAD, gemeinsam veranstaltet vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), ist der größte Fortbildungskongress für niedergelassene Augenärzte in Deutschland.

Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Augenheilkunde haben in der jüngsten Vergangenheit eine teils rasante Entwicklung erfahren und die Einblicke in die Krankheitsprozesse werden immer detaillierter. "Grundsätzliche Überlegungen werden gleich bleiben, spezielle Maßnahmen sind in den Jahren hinzugekommen und mögen manches verdrängt oder ersetzt haben", betont DOG-Generalsekretär Prof. Anselm Kampik in seinem Grußwort: "Eine Standortbestimmung für die täglichen Entscheidungswege in der Differenzialdiagnose ist das Ziel der diesjährigen Hauptreferate der AAD 2011.

Das Programm mit seinen Vorlesungen, Kursen, Minisymposien, Sprechstunden, Wetlabs und Industriesymposien deckt nicht nur das gesamte Spektrum der Augenheilkunde ab, es bietet auch viel Raum für weitere praxisrelevante Themenfelder, ergänzt der 1. BVA-Vorsitzende Prof. Bernd Bertram und verweist auf Angebote zur Gesundheitsökonomie, modernen Praxisführung, Gebührenordnung und Berufspolitik."

Aktuelles vom 27.03.2011
Neue Medikamente zugelassen.
Seit einigen Jahren werden zur Behandlung von Netzhauterkrankungen zunehmend Medikamente eingesetzt, die im Rahmen eines operativen Eingriffes in den Glaskörper des Auges gespritzt werden. Es handelt sich um sogenannte "intravitreale operative Medikamenteneingaben", die auch wir schon seit längerer Zeit unseren Patienten anbieten können.

Nun hat es in den letzten Wochen einige Neuerungen gegeben:

  • Behandlung einer Netzhauschwellung (Makulaödem) aufgrund eines venösen Gefäßverschlusses: Hier wird ein Cortison-Implantat in das Auge appliziert.

  • Behandlung einer Netzhauschwellung (Makulaödem) aufgrund eines Diabetes: Hier hat die Substanz Ranibizumab, die schon seit längerer Zeit bei der Behandlung der feuchten Makuladegeneration eingesetzt wird, nun die Zulassung erhalten.

Selbstverständlich können wir Ihnen solche neuen Therapien anbieten und in der Augentagesklink in Aurich durchführen.

Aktuelles vom 30.01.2011
Neue Geräte der Praxis
Seit einigen Wochen können wir in unserer Praxis auf zwei neue Geräte zurückgreifen. Es handelt sich um einen Keratographen zur Darstellung der Hornhautoberfläche sowie eine Spaltlampenkamera.


 
Keratograph:
Mit mehr als 10000 Messpunkten wird ein Oberflächenbild der Hornhaut erstellt. Diese "Landkarte" gibt uns wertvolle Hinweise über Hornhauterkrankungen und ist neben der Planung bei Kunstlinsenimplantationen auch für die Anpaßung von Kontaktllinsen wichtig. In der Sottware ist eine große Anzahl von Linsen hinterlegt und der Sitz der Linsen kann vorab simuliert werden.
 Keratograph
 Spaltlampenkamera:
Die Spaltlampe ist das Hauptarbeitsgerät des Augenarztes um sich das Auge mit einem Mikroskop anzuschauen. In dieser neuem Spaltlampe ist nun ein 
High-End-Kamerachip integriert, der speziell für die Anforderungen in der Ophthalmologie entwickelt wurde und detailreiche Bilder liefert, die selbstverständlich gespeichert werden können.
 



Aktuelles vom 28.08.2010
Lächeln statt Händedruck!
Bild Haendedruck

Wir kümmern uns um ihre Gesundheit - daher versuchen wir auch die Übertragung von Infektionen zu verhindern. Viele Krankheitserreger werden durch direkten Körperkontakt weitergegeben. Dieses kann besonders in Krankenhäusern und Arztpraxen ein Problem sein. Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir Sie in Zukunft lieber mit einem Lächeln begrüßen. Es dient Ihrer und unserer Gesundheit.

Aktuelles vom 03.11.2009
Informationen zur elektronischen Gesundheitskarte
Kritische Informationen zur geplanten elektronischen Gesundheitskarte finden Sie unter

http://www.diekrankheitskarte.de
Aktuelles vom 18.10.2009
Gemeinschaftspraxis Auricher Fachärzte
Wir freuen uns, Sie darüber informieren zu können, daß wir ab dem 01.10.2009 mit den Kollegen Dr. Bernd Zemke, Holger Claaßen und Dr. Manfred Saathoff die orts- und fachübergreifende Gemeinschaftspraxis Auricher Fachärzte betreiben

Wir bleiben mit dem augenärztlichen Praxisanteil in unseren Räumen in der Esenser Str. 2. Die Telefonnr. bleiben auch unverändert.

Die anderen Betriebstätten der Praxis sind:

Anästhesie
Dr. Bernd Zemke, 26603 Aurich, Esenser-Straße 29
Tel. 04941 - 997988

HNO
Holger Claaßen, 26603 Aurich, Jann-Berghaus-Straße 4
Tel. 04941 - 95500

Neurologie
Dr. Manfred Saathoff, 26603 Aurich, Lüchtenburger-Weg 6
Tel. 04941 - 66788

Aktuelles vom 01.10.2009
Webradio des Blindenverbandes
Der Blindenverband Niedersachsen veröffentlicht auf seinen Webseiten jeden Monat eine 45 minütige Radiosendung. Das BVN-Radio bringt Nachrichten, Reportagen, Informationen und Tipps. Sie können jede einzelne Folge direkt über das Internet hören oder als mp3-Datei speichern. Gehen Sie hierzu auf den folgenden Link des Blindenverbandes:

http://www.blindenverband.de/aktiv/informieren/radio.html



Aktuelles vom 30.09.2009
Grauer Star: Ursächliches Gen identifiziert

US-amerikanische Wissenschaftler konnten ein Gen identifizieren, das sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen zur Trübung der Augenlinse führt. Zwar war bisher bekannt, dass Katarakt in hohem Maße erblich ist, die genetischen Ursachen waren aber unbekannt.


Die Arbeitsgruppe um Bing-Cheng Wang und Sudha Iyengar von der Case Western Reserve University in Cleveland hoffen nun, dieses Wissen könnte zu neuen Behandlungen und einer Prävention von Katarakt führen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Die Entdeckung von Wang war schließlich das Ergebnis zweier unabhängiger Forschungsarbeiten. Ursprünglich untersuchten Wang und seine Kollegen ein Gen, von welchem sie vermuteten, dass es die Bildung von Tumoren verhinderte.


Tatsächlich waren Mäuse ohne dieses Gen anfälliger für Krebs – gleichzeitig schienen sie aber im Alter auch vermehrt Katarakte zu bilden. Zur selben Zeit berichtete Wangs Kollege Iyengar über dieselbe Genregion im Zusammenhang mit altersbedingtem Katarakt.


EphA2, so heißt das Gen, enthält den Bauplan für ein Enzym, das geschädigte Proteine in der Linse repariert, berichten die Forscher. Mit zunehmendem Alter produziert das Gen immer weniger dieses Reparaturstoffs: Die Proteine in der Augenlinse werden zunehmend geschädigt und verklumpen, sodass sich die Linse eintrübt. Da auch die Brechkraft beeinflusst wird, leidet auch die Schärfe des Bildes.


Mithilfe dieser Studienergebnisse konnten die Wissenschaftler nun einige Mutationen im menschlichen EphA2-Gen bei Patienten mit dem altersbedingten grauen Star identifizieren, die die genetische Ursache der Krankheit belegen. In weiteren Studien wollen die Forscher den genauen Mechanismen, die zu dieser weit verbreiteten Erkrankung führen, genauer auf die Spur kommen und mögliche Therapieansätze finden.
Aktuelles vom 25.08.2009
Geschafft!
Das gesamte Praxisteam gratuliert unserer Auszubildenden Julia Penning. Sie hat ihre Ausbildung mit Erfolg beendet und wird ab 01.07 bei uns als medizinische Fachangestellte (der neuen Berufsbezeichnung für Arzthelferinnen) weiterarbeiten.
Aktuelles vom 21.06.2009
DOC Nürnberg
Zusammen mit Mitarbeitern aus den operativen Einrichtungen in Aurich und Wilhelmshaven waren Herr Wirdemann und Herr Dr. Awe (Partner in der Augenklinik Aurich) auf der 22. Tagung der deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) in Nürnberg.

Neben zahlreichen Informationen und Diskussionen rund um die Operationen des Auges gab es auch Skurriles. So präsentierte ein Forscherteam aus Asien ein Video und zeigte dabei einen IPOD, der so umgebaut war, daß dieser ein Instrument steuerte, mit dem man eine Operation des Grauen Stars durchführen konnte. Man nannte diese Video "Phakoinstrument für die Tasche". Herkömmliche Geräte für den gleichen Eingriff kosten ca. 50000 Euro ....

Sehr interessant war eine Forschungsarbeit aus den Universitätsaugenklinik Heidelberg. Um Diabetespatienten, daß z.T. mehrfach täglich Pieksen in den Finger zur Blutzuckerkontrolle zu ersparen, wurde hier experimentell ein kleiner und normalerweise nicht sichtbare Microchip unter die Bindehaut implantiert. Mittels dieses Chips konnte dann von außen berührungslos und völlig schmerzfrei der Blutzuckerspiegel bestimmt werden. Ob und wann so etwas auch den Markt kommt, wurde nicht gesagt.
Aktuelles vom 21.06.2009
Information zur trockenen Makuladegeneration
Neben den Webseiten, die wir in der linken Navigationsleiste  unter "Infos & Links" in der Rubrik "Makulaerkrankungen" angegeben haben, gibt es inzwischen eine neue Webseite u.a. mit Texten zum Anhören. Unter Bewahren Sie Ihr Augenlicht finden Sie Information zur Erkrankung, Diagnostik und Therapie.
Aktuelles vom 15.06.2009
10 Jahre Augenärztliche Akademie Deutschlands
Die diesjährige Augenärztliche Akademie Deutschlands stand unter dem Motte "10 Jahre AAD - Augenheilkunde im Spannungsfeld zwischen notwendiger und optimaler Versorgung".

Über 4000 Ärzte und augenärztliche Mitarbeiter aus allen deutschsprachigen Ländern nutzen die Gelegenheit um sich vom 10.-15.März in Düsseldorf in vielen Vorlesungen, Seminaren, Workshops und praktischen Übungen fortzubilden. Auch aus unserer Praxis waren mehrere Mitarbeiter und beide Praxisleiter zugegen.

Viele Diskussionen hatten die aktuellen Honorar"reformen" und Auswirkungen auf die tägliche Arbeit zum Inhalt.

"Medizin und Politik - auf den ersten Blick sind das getrennte Welten. Ein zweiter Blick aber lässt erkennen, dass beides eng zusammenhängt wie zum Beispiel die moderne Augenheilkunde und die aktuelle gesundheitspolitische Debatte.

Diesen Zusammenhang verdeutlichten der DOG-Generalsekretär Prof. Anselm Kampik und der
1. BVA-Vorsitzende Prof. Bernd Bertram während der AAD-Pressekonferenz mit einem "Doppel": Kampik stellte Meilensteine der Ophthalmologie auf und Bertram steckte das berufspolitische Umfeld ab.

Als wichtige Erfolge der Augenheilkunde in der jüngsten Vergangenheit nannte Kampik die Weiterentwicklung der Kataraktchirurgie hin zur mikroinzisionalen refraktiven Chirurgie, die Möglichkeit, Glaukom, AMD und DR erfolgreich diagnostizieren und behandeln zu können sowie die ersten zuversichtlich stimmenden Forschungsergebnisse auf den Gebieten der Netzhautchip-Entwicklung, der Gentherapie und Stammzellforschung.

Jede Innovation hat ihren Preis, doch in den Jahren des ophthalmologischen Fortschritts hat es in der GKV Stillstand, Rückschritt gegeben. Abgesehen von modernen Medikamenten seien so gut wie keine neuen augenärztlichen Leistungen mehr in den GKV-Katalog aufgenommen worden, unterstrich Bertram. Das Sachleistungsprinzip ist für die meisten Ärzte inzwischen zu einer ruinösen Flatrate geworden, und das einstige Rundum-Sorglos-Paket für den GKV-Patienten enthält längst nicht mehr alle medizinisch erforderlich Leistungen, so dass diese nur als IGeL angeboten werden können."

Auch interessante Zahlen wurden genannt:

"Die Zahl der ambulant tätigen Augenärzte ist mit rund 5500 gegenüber der ersten AAD vor zehn Jahren kaum verändert und aktuell gibt es auch genug Weiterbildungsassistenten, um die Zahl zu halten. Allerdings: Nach wie vor wandern Kolleginnen und Kollegen vor allem in die Schweiz, nach Frankreich und in die Niederlande ab.

Diese 5500 deutschen Augenärzte versorgen jährlich 29 Millionen Quartalsfälle. Zusätzlich gibt es 820 Kliniker, die rund 300.000 stationäre Patienten pro Jahr behandeln. Als "Arbeitgeber" bietet die Augenheilkunde rund 40.000 Arbeitsplätze in Kliniken und Praxen.

Aus dem gesamten GKV-Topf mt einem Volumen von 160 Milliarden Euro fließt ein Prozent in die Augenheilkunde: 700 Millionen Euro in die ambulate Versorgung, 300 bis 350 Millionen in die ambulanten OPs und 600 Millionen in den stationären Sektor. Den 1,6 GKV-Milliarden Euro für die gesamte Augenheilkunde stehen zirka 3,54 Milliarden Euro gegenüber, die jährlich für Sehhilfen ausgegeben werden, nur etwa rund 1,6 Prozent davon werden für Ausnamefälle von den gesetzlichen Kassen erstattet.

Das aktulle Augenarzthonorar in Nordrhein beträgt zurzeit zirka 9000 Euro pro Monat, die mittleren Praxiskosten liegen bei 9835 Euro. Das heißt, ohne weitere Einnahmen aus IGeLn und der PKV ist eine Augenarztpraxis nicht mehr wirtschaftlich zu führen."
Aktuelles vom 18.03.2009
Neue Links eingepflegt
Im Bereich "Infos&Links" haben wir im  im Ordner Sehbehinderungen einen neuen Link zur Deutschen ZentralBücherei für Blinde  eingefügt. Hier können Sehbehinderte Zeitschriften und Bücher in Punktschrift betellen sowie in der Hörbücherei kostenfrei Bücher und Kassetten auf CD und im MP3 Format ausleihen.

Für hiesige Zeitungen verweisen wir auch auf das Angebot des Kassettendienstes des Deutschen Roten Kreuzes in Aurich.

Im Ordner Allgemeine Patienteninformationen haben wir einen Link zur Borreliose Selbsthilfegruppe Ostfriesland gesetzt. Die Borreiliose ist eine häufige Ursache für Entzündungen im Augenbereich.
Aktuelles vom 18.01.2009
Veränderungen in der Praxis
Frau Brix hatte ihre Tätigkeit in der Praxis beendet. Herr Rieks und Herr Wirdemann führen die Praxis mit dem bewährten Team fort.
Aktuelles vom 01.01.2009
Von der DOG zurück.
Verbesserte Operationstechniken, neue Medikamente und Weiterentwicklungen bei Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sichern den Fortschritt in der Augenheilkunde. Wie dies auch die Lebensqualität der Patienten verbessert, diskutierte die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) mit ihren Gästen auf dem 106. DOG-Kongress vom 18. bis 21. September im Berliner Estrel Hotel und Convention Center.

Auch wir waren unter den rund 4500 Teilnehmern. Herr Wirdemann war im Rahmen der Fortbildung für augenärztliches Assistenzpersonal als Referent eingeladen.

Im Fokus der Jahrestagung standen die "Perspektiven der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität" - so lautetete das offizielle Kongressmotto 2008. Ärzte und Wissenschaftler informierten in Berlin beispielsweise über moderne Operationstechniken und Lasertherapien zum Erhalt der Sehfähigkeit. Ein weiterer Schwerpunkt waren neue Therapieansätze auf dem Gebiet der Altersassozierten Makuladegeneratiion (AMD).

Die Veranstaltungen des 106. DOG-Kongresses thematisierte darüber hinaus die Früherkennung von Netzhautveränderungen, den technischen Fortschritt bei bildgebenden Verfahren, jüngste Entwicklungen in der Implantatchirurgie und die Bedeutung von Biomarkern in der Augenheilkunde.

Aktuelles vom 21.09.2008
Wir wünschen allen Patienten schöne Ferien!!

Wir wünschen Ihnen schöne Urlaubstage! Das Wetter hat ja durchaus noch Verbesserungspotential.


Bis auf einige wenige Tage, an denen wir wegen Operationen halbtags geöffnet haben, bleibt die Öffnungszeiten unverändert. 

Aktuelles vom 07.07.2008
Protestaktionen der Niedergelassenen Ärzte

Warteschlange vor Augenarztpraxis

"Es war ein Bild, das an Schlangestehen zu DDR-Zeiten erinnerte. In Zweier- und Dreierreihen standen Hunderte Menschen in Aschersleben in Sachsen-Anhalt an. Ihr Ziel: Ein Termin beim Arzt. Es war die erste Sprechstunde von Augenarzt Dr. Detlev Hoffmann. Ab 05:00 Uhr, drei Stunden vor Sprechstundenbeginn, standen die Ersten an, bis zum Abend nahm der Ansturm nicht ab." (Fakt, 25.02.08)

Wir haben volles Verständnis für die Protestwoche der niedergelassenen Ärzte. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir uns an den Streiks der Ärzte gegen die sogenannten Gesundheitsreformen beteiligt. Dieses Mal ist die Praxis geöffnet, da wir u.a. nicht mehr glauben, daß sich die Verantwortlichen durch kurzandauernde Streiks beinflussen lassen.

Unseren Patienten, die als Wähler Einfluß nehmen können, empfehlen wir, sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Gute Infos gibt es z.B. hier:

- Es ist unrecht.

- Patient informiert sich

- Durchblick Gesundheit


Aktuelles vom 25.03.2008
AAD 2008
Wir waren für Sie auf der AAD
Vom 04. - 08.03.2008 fand in Düsseldorf die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) statt. Es ist eine der größten Fortbildungen für Augenärzte und Assistenzpersonal in Europa. Leitthema der Vorlesungen war diesmal die "Aktuelle Entwicklungen in der Augenheilkunde". Die über 4000 Teilnehmer konnten sich zudem in vielen Seminaren, Kursen und Meetings über die aktuelle Augenheilkunde informieren. Wichtige Themen waren wieder die aktuelle Behandlung der Makuladegeneration und zukünftige Entwicklungen bei der Behandlung der diabetesbedingten Netzhautveränderungen.

Beim großen Seminarangebot für Ärzte, Arzthelferinnen und Orthoptistinnen waren Herr Rieks und Herr Wirdemann als Referenten geladen.
Aktuelles vom 09.03.2008
Ocunet Weser-Ems
Wir sind Partner des Ocunet-Verbundes geworden.

Der OcuNet Verbund ist ein überregionaler Zusammenschluss von operierenden und nicht-operierenden ( Augenärzten.

Die augenchirurgischen Operationszentren sind große ambulante und stationäre Einrichtungen, die einen maßgeblichen Anteil aller Augenoperationen in Deutschland erbringen.
     
Im Schnitt werden pro Jahr in jedem Zentrum siebeneinhalbmal so viele Operationen durchgeführt wie in einer durchschnittlichen augenärztlichen Krankenhausabteilung in Deutschland. Sie gehören damit zu den großen Operationseinrichtungen in Deutschland.      
                   
Die Operation des grauen Stars (Katarakt) ist der häufigste Eingriff, aber auch Eingriffe bei grünem Star (Glaukom), Eingriffe an Netzhaut und Glaskörper, Operationen der Augenmuskeln und der Lider gehören zum Spektrum der augenchirurgischen OcuNet Zentren. Alle Zentren bieten refraktiv-chirurgische Operationen, vor allem die LASIK, zur Beseitigung der Fehlsichtigkeit in speziellen Laserzentren an.      
                   
Patientenversorgung im OcuNet Qualitätsnetzwerk      

OcuNet - Qualität im Auge
Zahlreiche nicht-operierende Augenärzte arbeiten mit den augenchirurgischen OcuNet Einrichtungen zusammen. Sie tragen die Verantwortung für die dauerhafte augenmedizinische Versorgung ihrer Patienten.

1. Der behandelnde Augenarzt stellt die Indikation zur Operation undführt die erforderlichen Untersuchungen durch. Er entscheidet mit dem Patienten, ob ein Eingriff ambulant oder stationär erfolgen soll.
2. Die Operation an sich erfolgt in einem augenchirurgischen OcuNet Zentrum.
3. Nach der Operation übernimmt der Hausaugenarzt die postoperative Kontrolle und stimmt sich hierbei mit dem Operationszentrum ab.
     
OcuNet — Qualität für Ihre Augen      

Im OcuNet Verbund steht die Qualität der Versorgung an erster Stelle. Die Zusammenarbeit der ca. 1.200 behandelnden Augenärzte und 100 Augenchirurgen im OcuNet Verbund gewährleistet eine ununterbrochene Versorgung der Patienten und einen kontinuierlichen Austausch unter den Kollegen. Daraus resultiert eine hohe Qualität der Patientenversorgung und der Erfolg kommt unmittelbar den Patienten zugute.


Aktuelles vom 10.02.2008
DOG Tagung in Berlin
Wir waren vom 20. - 23.09.07 für Sie auf der 105. Tagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin.

Ein wesentlicher Schwerpunkt waren wieder die Neuerungen in der Therapie der altersassozierten Makuladegneration, die auch in unserer Praxis Anwendung finden.

Mehr als 5000 Teilnehmer  aus aller Welt trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch über die aktuelle Augenheilkunde.

Bei der angegliederten Fortbildung für medizinisches Assistenzpersonal war auch Herr Wirdemann als Referent geladen.
Aktuelles vom 24.09.2007
Intravitreale operative Medikamenteneingaben
Nach Zulassung von 2 neuen Medikamenten zur Behandlung der altersabhängigenfeuchten Makulodegeneration mit intravitrealen operativen Medikamenteneingaben (IVOM) haben wir diese neue und höchst erfolgversprechene Therapieoption neben der Photodynamischen Therapie in unserer Behandlungsspektrum aufgenommen.

Worum handelt es sich dabei?

Bei der feuchten ("neovaskuären" altersabhänigen Makuladegeneraion kommt es zur Neubildung und zur Wucherung von Aderhautgefässen unter die Netzhaut, was regelhaft zu Blutungen in und unter die Netzhaut und schlußendlich zu einer Vernarbung der Stelle des schärfsten Sehens mit Ausfall des zentralen Gesichtsfeldes und Verlust der Lesefähigkeit führt. Mit neuen Wirkstoffen kann dieses Gefäßwachstum im Frühstadium aufgehalten und die zentrale Sehkraft erhalten werden. Die Wirkstoffe werden im Operationssaal im Rahmen eines operativen Eingriffs in den Augapfel injiziert und entfalten dort ihre Wirkung. Im Regelfall muss diese Behandlung bis zum Stillstand des Gefäßwachstums über 3-12 Monate in 4-6wöchigem Abstand wiederholt werden. Verlaufskontrollen umfassen die Fluoreszenzangiographie und die Okuläre Kohärenztomographie (OCT).

Eine Stellungnahme des Berufsverbandes der Augenärzte, der Retinologischen Geselleschaft und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft zu den akutellen therapeutischen Möglichkeiten finden Sie hier.

Aktuelles vom 20.07.2007
Praxis nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert

Qualitätsmanagement

 

Wir haben die  Einführung des Qualitätsmangement-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 abgeschlossen und das entsprechende Zertifikat erhalten.


Durch das Qualitätsmanagement-System und durch die Verpflichtung Aller, die aufgestellten Praxisspielregeln einzuhalten, werden wir unser hohes  Niveau erhalten und weiter ausbauen. Die intern festgelegte Arbeitsabläufe und an Leitlinien orientierte Vorgehensweisen sind Ausdruck der hohen Qualitätsansprüche an unsere Arbeit und diese Leistungen kommen im vollen Umfang unseren Patienten zu gute.


Besonderen Anteil an der Zertifizierung und ihre Umsetzung in der Praxis haben die beiden Qualtitätsmangementbeauftragten Frau Claudia Berenbold und Frau Birgit Kleen.


Aktuelles vom 20.07.2007
Pachymetrie als neue Untersuchung eingeführt
Wir haben unserem Gerätepark ein Pachymeter zugefügt.

Ein Pachymeter ist ein Messgerät zur Messung der Hornhautdicke am menschlichen Auge. Die gemessene Hornhautdicke ist sehr wichtig zur Bestimmung des richtigen Augeninnendruckes oder bei der Vorbereitung auf Augenoperationen. Durch die hohe Messgenauigkeit der Ultraschallmessgeräte lässt sich die Dicke der Hornhaut auf einige µ-Meter genau vermessen.

Warum ist die Messung Ihrer Hornhautdicke wichtig?
Im Rahmen der Glaukom-Vorsorgeuntersuchung wird der Augeninnendruck gemessen. Bisher ging man bei der Messung des Augeninnendrucks von einer durchschnittlichen Hornhautdicke von 0,550 mm aus. Was passiert aber, wenn die Hornhautdicke von dem Durchschnittswert 0,550 abweicht?

So wird die Messung des Augeninnendrucks von der Hornhautdicke beeinflusst:

Das Messergebnis des Augeninnendrucks verändert sich in Abhängigkeit von der Hornhautdicke. Ist die Hornhaut dünner als 0,550 mm, wird ein zu geringer Augeninnendruck gemessen als tatsächlich vorliegt. Mit Hilfe der Pachymetrie können wir die Hornhautdicke exakt bestimmen und diese Werte zur Berechnung Ihres tatsächlichen Augeninnendrucks verwenden.


Die Messung der Hornhautdicke ist daher eine wichtige Ergänzung der Glaukom-Diagnostik. Ihre gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für diese innovative Untersuchungsmethode im Rahmen der Glaukomvorsorge jedoch nicht.


Wie wird die Messung des Augeninnendrucks durchgeführt?
Mit dem Pachymeter ist es möglich, in einer sehr kurzen Untersuchungszeit eine genaue Messung der Hornhautdicke durchzuführen. Es ist eine einfache Untersuchung, bei der das Auge nach eine lokalen Betäubung nur kurz berührt wird. Sie ist vollkommen schmerzfrei. Sie können auch gleich im Anschluss wieder am Straßenverkehr teilnehmen.


Aktuelles vom 19.07.2007
DOC Nürnberg
Wir waren vom 17. – 20. Mai 2007 auf dem 20. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen in Nürnberg.

Der Auftakt der Veranstaltung wurde traditionell mit interessanten Operationen innerhalb der Live Surgery begonnen und setzte sich fort mit  innovative Hauptvorträgen mit Podiumsdiskussionen. Im weiteren Verlauf gab es  Kurse, Wetlabs, die Seminarreihe „Management in Klinik und Praxis“ sowie Anästhesie-, Strabologische und Kontaktlinsen-Symposien, so daß das gesamte Spektrum der Ophthalmochirurgie abgedeckt war.

Die Veranstaltung wird inzwischen von fast 5000 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern besucht.
Aktuelles vom 20.05.2007
Link zum Morbus Basedow
Wir haben einen neue Verknüpfung mit Informationen bezüglich des Morbus Basedow und zur endokrinen Orbitopathie eingefügt..

"Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung, deren Ursachen, Symptome und Therapie mit vielen Fragezeichen versehen sind.

Die Krankheit verläuft individuell sehr unterschiedlich. Oft stehen Patient und Arzt der Krankheit hilflos gegenüber. Diese Seiten sollen Informationen und Hilfestellung für Betroffene beim Leben mit Morbus Basedow bieten."

Sie finden diese Informationen in der Navigationsleiste links unter "Infos & Links" bei den "Augenerkrankugen, allgemeinen".
Aktuelles vom 20.02.2007
Wir waren für Sie auf der AAD
Vom 13. - 17.02.2007 fand in Düsseldorf die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) statt. Es ist eine der größten Fortbildungen für Augenärzte und Assistenzpersonal in Europa. Leitthema der Vorlesungen war diesmal die "Apparative Diagnostik in der Augenheilkunde". Die über 3000 Teilnehmer konnten sich zudem in vielen Seminaren, Kursen und Meetings über die aktuelle Augenheilkunde informieren. Wichtige Themen waren insbesondere die aktuelle Behandlung der Makuladegeneration und zukünftige Entwicklungen bei der Behandlung der diabetesbedingten Netzhautveränderungen.

Auch hier wurde deutlich, daß immer mehr Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zum Standard gehören, die sich nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung wiederfinden. OCT, HRT, digitale Netzhautfotografie, digitale Angiographie, IOL-Master oder intravitreale Injektionen haben wir schon früh in unserer Praxis angeboten und sehen uns auch durch die aktuelle Fortbildung bestätigt.
Aktuelles vom 17.02.2007
Neuer Link zur Migräne
Wir haben einen neue Verknüpfung mit Informationen über die Migräne eingefügt.

"Bei ca. 10% der Migränepatienten fängt die Migräne mit einer sogenannten Aura (Vorstufe) an. Sie beginnt bis zu einer Stunde vorher und dauert in der Regel maximal 60 Minuten. Im direkten Anschluß startet die eigentliche Kopfschmerzphase, wie oben beschrieben.
Die häufigsten Symptome der Aura:
  • Lichtblitze
  • Zickzacklinien im Sichtfeld
  • Sehstörungen
  • Taubheitsgefühl und/oder Kribbeln im Bereich der Lippen und Hände
  • Manchmal sogar Lähmungen, Sprachstörungen und /oder Gangstörungen"

Sie finden diese Informationen in der Navigationsleiste links unter "Infos & Links" bei den "Allgemeinen Patienteninformationen.
Aktuelles vom 04.01.2007
Investition in Gesundheit

Investition in Gesundheit - Individuelle Gesundheitsleistungen - Kostenerstattung


Wegender Einsparungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen fürchten Patienten zunehmend einen Qualitätsverlust in Diagnostik und Therapie. In der Tat werden die modernsten Untersuchungs- und Behandlungsverfahren in der Augenheilkunde durch die aktuellen Gebührenordnungen und Leistungskataloge der Krankenkassen nicht mehr abgebildet.


Ungeachtet der verordneten Einschränkungen der gesetzlichen Kostenträger bieten wir weiterhin allen Patienten die modernen meist bildgebenden Verfahren der Augendiagnostik (OCT; HRT, Augenhintergrundfotografie, IOL-Master) als individuelle Gesundheitsleistungen an. Nutzen Sie die modernen Möglichkeiten der Vorsorge und Vermeidung von ernsten Augenerkrankungen.




Aktuelles vom 08.12.2006
Bundesweiter Aktionstag am 04.12.2007

Auch unsere Praxis nimmt am bundesweiten Aktionstag, Montag, dem 4.12.2006, gegen die verfehlte Gesundheitspolitik der großen Koalition teil und protestiert gegen den vorliegenden Gesetzentwurf.


Es machen mit:

  • Bundesärztekammer
  • Bundeszahnärztekammer
  • Bundespsychotherapeutenkammer
  • Deutsche Krankenhausgesellschaft
  • Kassenärztliche Bundesvereinigung
  • Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung
  • Marburger Bund
  • zahlreiche freie Ärzteverbände
  • und natürlich die Freie Ärzteschaft

Die Beteiligten und Betroffenen im Gesundheitswesen lehnen das Reformgesetz als völlig unzulänglich ab. Mit dem GKV-Wettbewerbs- stärkungsgesetz wird der Weg vorgezeichnet in einen staatlichen Gesundheitsdienst mit Wartelistenmedizin und Leistungsausschlüssen. Eine flächendeckende Versorgung der Patienten – bisher Qualitätsmerkmal des deutschen Gesundheitswesens – wird nachdiesem Gesetz nicht mehr möglich sein.


Die teilnehmenden Organisationen des bundesweiten Aktionstages am 4.Dezember wollen die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland über die fatalen Folgen der geplanten Gesundheitsreform informieren. Gemeinsamwollen wir aufzeigen, wie die Patientenversorgung der Zukunft aussieht, wenn das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz in der vorliegenden Form verabschiedet wird.


An dem Aktionstag wird deshalb in weiten Teilen des Landes keine Normalversorgung stattfinden. Die Engpässe in der Versorgung werden spürbar sein, die Notfallversorgung bleibt davon aber unberührt.

Aktuelles vom 27.11.2006
Übersicht zuzahlungsbefreiter Arzneimittel

Wir haben die aktuelle Übersicht zuzahlungsbefreiter Arzneimittel für Sie mit unseren Seiten verlinkt. Es sind dort sämtliche jeweils aktuell zuzahlungsbefreiten Arzneimittel veröffentlicht. Zur Zeit handelt es sich um ca. 2500 verschiedene Präparate. Ein Medikament, welches als Augentropfen oder Augensalbe abgeben wird, ist zur Zeit nicht dabei.

Aktuelles vom 23.07.2006
Gästebuch entfernt
Wir haben das Gästebuch von unserer Homepage entfernt, da es pro Tag 8-10 Spam-Einträge gab. Diese Einträge werden automatisch erzeugt und sollen wohl neue Kunden auf andere Webseiten bringen.
Aktuelles vom 18.07.2006
Qualitätsmanagement

In vielen Bereichen unserer Praxis haben wir bereits intern festgelegte Arbeitsabläufe und an Leitlinien orientierte Vorgehensweisen. Diese hohen Qualitätsansprüche an unsere Arbeit und Leistungen kommen bereits jetzt im vollen Umfang unseren Patienten zu gute.

 

Wir haben uns jetzt allerdings entschlossen, den Aufbau eines Qualitätsmangement- Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 voranzutreiben und werden es vermutlich in diesem Jahr abschliessen. Durch das eingeführte Qualitätsmanagement- System und durch die Verpflichtung Aller, die aufgestellten Praxisspielregeln einzuhalten, werden wir unser hohes  Niveau erhalten und weiter ausbauen.

 

Aktuelles vom 16.05.2006
Praxis wegen Fortbildung am 21.04. geschlossen
Aufgrund einer Fortbildung der Kassenärztlichen Vereinigung, Bezirksstelle Aurich, wegen des Arzneimittelwirtschaftlichkeitsgesetzes bleibt die Praxis am 21.04.2006 geschlossen.
Aktuelles vom 18.04.2006
3. Nationaler Ärzteprotesttag in Berlin
Am 1905.2006 findet in Berlin der 3. Nationale Protesttag derÄrzte,der Psychotherapeuten, der Praxismitarbeiter und der Patienten statt. Neben den meisten Ostfriesischen Arztpraxen werden auch wir uns an diesem Tag beteiligen.

Zusammen mit den Arzthelferinnen, deren Arbeitsplätze gefährdet sind, und den Patienten und Patientenverbänden, die für den Erhalt der wohnortnahen Versorgung durch Haus- und Fachärzte bei freier Arztwahl eintreten, kämpfen wir für den Erhalt der Praxen. Nurmit fairen festen Honoraren in Euro und Cent, sowie radikaler Entrümpelung von bürokratischem Ballast, ist die wohnortnahe Versorgungund die Existenz der Praxen zu sichern.
Aktuelles vom 17.04.2006
Fortbildungen
Die Augenheilkunde ist einem stetigen Wandel unterworfen. Die Therapie der Netzhauterkrankungen hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und neue Möglichkeiten bei der Behandlung der Makuladegeneration sind absehbar.

Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit unser Wissen ständig auf dem neuesten Stand zu halten. In diesem Monat nehmen wir u.a. an der weltweit bedeutendensten Fortbildung für operierende Augenärzte sowie an der Tagung der Augenärzte Deutschlands in Düsseldorf teil.
Aktuelles vom 17.03.2006
Augenärztliche Fortbildung in Aurich

Am Samstag, den 11.02.2006, wurde im Seminarhotel Aurich von der Augentagesklinik Ostfriesland eine  Fortbildung veranstaltet, die von unserer Praxis organisiert wurde. Für Kollegen aus der ostfriesischen  Region wurde von kompetenten Dozenten über neuere diagnostische Untersuchungsmöglichkeiten bei der Makuladegeneration, beim Diabetes mellitus und bei Grünen Star referiert.

 

Insbesondere, die unserer Praxis vorhandenen Untersuchungsmöglichkeiten mit der Optischen Kohärenztomographie (OCT) und der lasergestützten Vermessung des Sehnervenskopfes (HRT), stellen eine erhebliche Erweiterung des Untersuchungsspektrums dar und sind aus der täglichen Diagnostik nicht mehr wegzudenken.

 

 

Aktuelles vom 11.02.2006
Bundesweite Ärzteproteste
Wir beteiligen uns an den bundesweiten Protesten der Ärzteschaft.

Wir sind für den Fortbestand des bewährten Systems einer flächendeckenden, wohnortnahen medizinische Versorgung der Bevölkerung durch freie Praxen. Der Fortbestand der weltweit einzigartigen medizinischen Versorgung ist aber nur mit fairen und festen Honoraren in Euro und Cent möglich.

Die Weiterführung der bisherigen Politik führt zu:

  • gewolltem Sterben der niedergelassenen Fachärzte
  • drastische Unterfinanzierung der niedergelassenen Fachärzte
  • erschwertem Zugang zum Facharzt für den Patienten
  • Strafgeldern bei Budgetüberschreitung
  • überbordender Bürokratie
  • Arbeitsplatzvernichtung für Mitarbeiter und Ärzte
  • fehlender Planungssicherheit für alle Ärzte durch ständig sinkenden und nicht kalulierbaren Punktwert
  • hohem finanziellem Risiko trotz gewissenhafter Medikamentenverordnung
  • Verschlechterung der patientennahen dezentralen fachärztlichen Versorgung.


Nachdem wir bereits am nationalem Protesttag der Ärzte am 18.01. in Berlin teilgenommen haben, werden wir unsere Praxis auch am 09.02.2006 für die kassenärztliche Versorgung schliessen.
Aktuelles vom 31.01.2006
Woche des Sehens

Wir haben uns an der nationalen Woche des Sehens beteiligt. Herr Wirdemann, Auricher Optiker, die Firma Novartis und der Lions-Club Aurich "tom Brook"  informierten in den Räumen der Kreisvolkshochschule Aurich über das diesjährige Thema, die Makuladegeneration, bzw. Ihre Arbeit mit Blinden und Sehbehinderten.

Aktuelles vom 14.10.2005
Support, auch per Fernsteuerung

Der Hersteller dieses CMS - DynaLex, Inh.: Leonhard Park - weist darauf hin, dass im Notfall ab sofort auch die Möglichkeit geboten wird, über eine Spezialsoftware, der DynaLex - HelpDesk SC (Single Click) mit einem einzigen Mausklick zu Ihnen zu kommen und Ihren PC für eine Supportsitzung direkt zu übernehmen, sicher, denn während dieser Fernsteuerung Ihres Rechners werden die Daten hoch verschlüsselt übertragen. Nach der Support - Sitzung wird die Software wieder vollständig von Ihrem Rechner entfernt!

 

Vielfach lassen sich Fragen bereits aus der Ferne klären und vor allem gleich auf Ihrem PC lösen. Nähere Informationen zur DynaLex - HelpDesk SC finden Sie hier

 

Während ein Support per Email kostenfrei ist, bittet der Hersteller um Verständnis, dass Support-Sitzungen über DynaLex - HelpDesk SC nicht kostenfrei sind und zum üblichen Stundensatz im 10 - Minuten - Takt abzurechnen sind.

Aktuelles vom 13.10.2005
Mail-Generator intern ist aktiv

CMS - intern: Alle, die an dieser Webseite mitwirken, haben im internen Bereich dieser Webseite u.a. die Möglichkeit, allen dort eingetragenen Redakteuren, Editoren und Administratoren eine Mail mit Hilfe eines Formulars zu senden. Diese Funktion ist aktiviert! Der Administrator verwaltet die Benutzer dieses Systems.

 

Wer Zugang braucht, findet im Login einen Link zur Anforderung der Zugangsdaten oder kann auch das auch gleich hier erledigen!

Aktuelles vom 12.10.2005